Bericht Hamburg Open 2017
 

JIU JITSU VERBAND Ă–STERREICH

Fachverband fĂĽr Selbstverteidigung, Jiu-Jitsu Kampfsport und verwandte Kampfsportarten

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
HOME - Startseite Bericht Hamburg Open 2017

Bericht Hamburg Open 2017

E-Mail Drucken

Wer zu einer WM fährt braucht ein Vorbereitungsturnier – das Kodokan Open in Hamburg am 11. und 12. Februar 2017 bot sich hervorragend dafür an – mit über 350 Startern und 8 Nationen war es gerade in der Jugend ein gut besetztes Turnier.

Die wirklich tolle und für alle Fragen und Anliegen offene Organisation ist ein weiteres großes Plus – dafür in Vertretung einen herzliches Dankeschön an Philipp Roth.

Mit dabei sind zum groĂźen Teil Kader- Athleten aus allen 3 Wettkampfsystemen aus 6 Vereinen.

Platzierungen:

U 21
Adrian Schmidt Fighting 5., Ne waza 4.
Anna Fuhrmann Fighting 3., Ne waza 2.,
Duo David Mitterer und Martin Tremetzberger 5.
Martin Tremetzberger Ne waza 2.

U 18
Duo Cornelia Bergen und Andrea Brauneis 3.
Matthias Weisz Fighting 3., Ne waza 2.
Fighting:
Julian Velecky 3.
Lisa Fuhrmann 7.
Julia Blawisch 7.
Kilian Panzenböck 9.

U 15
Matteo Friedl 1.
Alexander Rokas 3.
Dalian Noree 7.

 

Adrian und Anna schnupperten beide erstmals U 21 Luft und kämpften beide sowohl Ne waza als auch Fighting. Adrian kämpfte sich ins kleine Finale vor, verlor dort aber knapp und wurde somit Fünfter. Im Ne waza zusammengelegt mit den Senioren ging es genauso knapp am Stockerl vorbei mit einer Blechernen. Annas Fighting Klasse wurde ebenfalls mit den Senioren zusammengelegt. Dort verlor sie den ersten Kampf gegen die spätere Finalistin, schlug sich aber mit sauberen Gyakus und guten Hüftwürfen wacker durch und gewann schlussendlich im kleinen Finale die Bronzemedaille. Ne waza stieg sie nicht nur die Altersklasse zu den Senioren auf, sondern auch noch die Gewichtsklasse und gewann dort Silber. Martin Tremetzberger und David Mitterer kämpften noch mit dem umgestellten Technikprogramm für sie wurde es ein 5. Platz, Martin kombinierte aber noch mit Ne waza und holte sich mit starken Kämpfen die Silbermedaille.

U 18 - Kein Neuling in seiner Klasse ist Matthias Weisz. Er hat sich für sein letztes Jahr viel vorgenommen – und wurde heute seinen hohen Ansprüchen gerecht. Im Fighting lange auf Finalkurs wurde er leider von einem starken Niederländer im Einzug ins Finale gestoppt, holte sich dann aber souverän den 3. Platz. Im Newaza winkte schon die Goldene, es fehlten nur 2 Sekunden Technikkontrolle, so war es doch „nur“ Silber.

Auch keine Neulinge sind unsere Vizeeuropameisterinnen, die ihr frisch geschärftes Programm einer Wettkampfüberprüfung unterzogen und mit ihrem 3. Platz wissen, woran noch gearbeitet werden muss. Im Fighting zeigte Julian Velecky in seinem zweiten Jahr was in ihm steckt. Den ersten Kampf verschlief er und dadurch in die Hoffnungsrunde befördert kämpfte er sich dort Gegner um Gegner weiter und holte sich schlussendlich mit einer phänomenalen Vorstellung den 3. Platz. Für die nächsten drei Athleten ist es das erste Schnuppern in der Klasse. Lisa Fuhrmann, die erst langsam warm wurde verlor ihren den ersten Kampf, stellte sich dann aber gut auf die Gegnerinnen ein und landete auf Platz 7. Genauso wie Julia Blawisch eine Gewichtsklasse höher, die mit starkem Technik - Repertoire aufzeigte und sich auch auf Rang 7 platzierte. Kilian Panzenböck erreichte die  Top 10.

In der U 15 startete Matteo Friedl und durfte mit starker Leistung Gold mit nach Hause nehmen. Kleine Unaufmerksamkeiten kosteten Dalian Noree einen besseren Erfolg und er landete auf Platz 9. Am längsten musste Alexander Rokas auf seine Kämpfe warten. Mit einer athletisch hervorragenden Performance und feiner Technik muss er sich nur knapp dem späteren Sieger geschlagen geben. Also ein dritter Platz mit dem der ehrgeizige Alex ein bisschen unzufrieden ist. Mit dabei auch zwei Seniorenkämpfer ganz neu im internationalen Geschehen, Luca Trott Verein  Bruckneudorf holte in der Klasse – 85 kg  den 5. Platz genauso wie Werner Oswald aus Pandorf. Dieser holt dann am nächsten Tag sogar eine Bronzemedaille im Ne waza nach Hause.

Die Betreuung einer so großen Athletengruppe auf vier Mattenflächen verlangte den Coaches Raphael Slatner, Oliver Haider gemeinsam mit Nationaltrainerin Marion Tremel alles ab, aber der Weg zur U18/U21 WM in 5 Wochen in Athen ist klar und das Team ist zusammengeschweißt und bereit für die Herausforderung.