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9 Medaillen und ein großartiges Team bei der EM in Polen!

9 Medaillen und ein großartiges Team bei der EM in Polen!

Vom 1.6. – 3.6.2018 wurde die diesjährige EM im polnischen Glivice ausgetragen. Aufgrund der nähe zu Österreich und der erstmaligen Austragung eines „Masters“-Bewerbes, war die Delegation des JJVÖ so groß wie schon lange nicht mehr. Doch beginnen wir von vorne.

Am ersten Tag waren, wie üblich die Twins Mirnesa und Mirneta Becirovic an der Reihe. In gewohnter Manier sicherten sie sich erneut den Europameisterinnen-Titel im Duo Women.

Zum ersten Mal bei einem Großereignis waren Julia Reichl und Bernhard Payer in der Klasse Duo-Show-Mixed am Start. Zu Beginn doch deutlich nervös, war das Auftreten im Finale souverän. Leider unterlagen die beiden Newcomer bei Punktegleichstand im Finale aufgrund einer um 0,5 Punkte niedrigeren Technikwertung und sicherten sich somit einen hervorragenden 2. Platz.

Martin Tremetzberger und David Mitterer konnten ihre hervorragende Trainingsleistungen an diesem Wochenende leider nicht auf die Matte bringen und nicht an ihre Erfolge aus der U21 anschließen.

Unsere beiden Fighter Thomas Haider in der Klasse -85kg und Daniel Heissenberger -94kg konnten auf Grund einer harten Losung ihr Können leider nicht voll ausspielen und schieden sieglos aus dem Bewerb aus. Nichts desto trotz wurde von beiden eine gute Leistung gezeigt auf der sich aufbauen lässt.

Unsere beiden Ne Waza Starter Marcus Haider (-69 kg) und Philip Dietl (-77 kg) starteten besser ins Turnier. Beide in großen Klassen mit anspruchsvoller Konkurrenz konnten jeweils einen 7 Platz erkämpfen.

Tag 2 begann wie gewohnt für unser Team mit Duo Mixed. Mit zwei Paarungen in dieser Kategorie hoffte man auf eine Losung bei der man sich nicht gleich zu Beginn gegenüberstand. Doch im Kampf um den Einzug ins kleine Finale war es dann so weit und konnte klar von der routinierten pressbaumer Paarung für sich entschieden werden. Leider scheiterten Jaqueline Horak und Daniel Rejzek im darauffolgenden Kampf und errangen dadurch einen guten 5. Platz. Eva Ehrlich und Christian Beisteiner konnten ihn ihrem ersten gemeinsamen Bewerb den 7. Platz für sich beanspruchen.

Auch für Bianca Feichtlbauer verlief der Start nicht wie gewünscht und nach dem zweiten Kampf war auch ihr Einsatz bei dieser EM im Einzelbewerb leider vorzeitig zu Ende.

Unser frisch gebackener Vizeeuropameister Bernhard Payer versuchte noch sein Glück in der Klasse Ne Waza -85kg, was leider mit zwei Niederlagen und einer Schulterverletzung endete.

Der dritte und letzte Tag stand dieses Mal im Zeichen der Erfahrung. Erstmals wurde im Rahmen einer EM ein Masters-Bewerb ausgetragen. In drei unterschiedlichen Alterskategorien maßen sich hier ehemalige Welt- und Europameister mit Kampfrichtern und Sportlern die es noch einmal wissen wollten. Auch wir Österreicher wollten es wissen und waren mit einem durchaus großen Kontingent am Start. Während unsere „Oldies“ (ab 35 Jahre) zeigten was noch in ihnen steckt, gaben die extra angereisten Fans sowie die jüngeren Starter alles um die Halle zum Beben zu bringen. Mit diesem Background konnten folgende sensationelle Ergebnisse errungen werden:

Altersklasse 35 – 40 Jahre:

2. Platz – Kaindl-Kofler Kathrin (Ne Waza -62 kg; Kottingbrunn)

2. Platz – Urschinger Nicole (Ne Waza +62 kg; Turnau)

2. Platz – Ehrlich/Beisteiner (Duo Combined; Alt Erlaa Wien)

3. Platz – Oswald Werner (Fighting -85 kg; Parndorf)

5. Platz – Ravlic Robert (Ne Waza +85 kg; Großmittel)

Altersklasse 41 -50 Jahre:

2. Platz – Fuhrmann Ferdinand (Fighting -70 kg; Wallern)

2. Platz – Hainitz Rudolf (Fighting +85 kg; Amstetten)

3. Platz – Sumpich Andreas (Ne Waza -85 kg; Salzburg)

9. Platz – Zeisler Philip (Ne Waza -85 kg; Großmittel)

Zum Abschluss dieser großartigen EM stellte Österreich auch erstmals eine Mannschaft für den Teambewerb. Hier brachten wir die Halle so richtig zum Beben. Beim Team-Bewerb treten die Nationen in gesamt 11 Kategorien je Begegnung gegen einander an. Wer mehr Entscheidungen für sich gewinnen kann ist der Sieger.

Als erstes ging es gegen Polen. In Polen, gegen Polen sorgt schon für ein besonderes Ambiente. Leider konnte der Underdog aus Österreich die Begegnung trotz der zwei zu neun Siege nicht für sich entscheiden. In der Hoffnungsrunde ging es nun gegen die Niederlande. Hier gaben Athleten und Zuschauer alles und Österreich konnte den historisch ersten Sieg im diesem Teambewerb mit 6 zu 5 für sich entscheiden. Im Kampf um Platz 3 stand uns Russland gegenüber. Auch hier war unser Gegner der haushohe Favorit dem wir doch 2 Punkte abnehmen konnten. Unterm Strich ist der erkämpfte Platz eine tolle Leistung zu der man unserem Team nur gratulieren kann.

Die Ergebnislisten sind unter folgendem Link abrufbar:

Tag 1: https://www.sportdata.org/ju-jitsu/ausschreibungen/44/European_Champions...

Tag 2: http://jjeu.eu/wp-content/uploads/2018/06/European_Championship_for_Seni...

Tag 3: http://jjeu.eu/wp-content/uploads/2018/06/European_Championship_for-Mast...